Wie wir mit Ihren Daten umgehen — und weil unsere Leistung aus KI besteht: was das für die Daten bedeutet, die ein AI-Agent in Ihrem Betrieb zu sehen bekommt.
Mind Rocket GmbH
Gresigengasse 3, 6055 Alpnach Dorf, Schweiz
Franz Ruchti, Geschäftsführer
hallo@auxaro.ch · +41 78 881 53 79
auxaro ist eine Marke der Mind Rocket GmbH. Wir haben keine benannte Datenschutzberatung; Anfragen richten Sie bitte an die obige Adresse.
Wir richten uns nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Soweit wir Personen in der EU oder in Deutschland Leistungen anbieten oder deren Daten bearbeiten, richten wir uns zusätzlich nach der DSGVO.
Beim Aufruf unserer Seiten werden technisch notwendige Angaben verarbeitet, die Ihr Browser übermittelt: gekürzte IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Seite, Browser- und Betriebssystemangaben. Diese Daten dienen dem sicheren Betrieb und werden nicht dazu verwendet, Sie als Person zu erkennen.
Wir setzen keine Werbe- oder Analysedienste ein, die Ihr Verhalten über Websites hinweg verfolgen, und keine Zustimmungsabfrage für Werbezwecke — weil es nichts abzufragen gibt. Schriftarten werden von Google Fonts geladen; dabei übermittelt Ihr Browser eine Anfrage an einen Server von Google.
Nehmen Sie per E-Mail oder Telefon Kontakt auf, verarbeiten wir Ihre Angaben, um die Anfrage zu beantworten und ein allfälliges Gespräch vorzubereiten. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung sowie — sobald es konkret wird — die Anbahnung eines Vertrags.
Wir geben diese Angaben nicht weiter und verwenden sie nicht für Werbung an Personen, die uns nicht darum gebeten haben.
Das ist der Abschnitt, auf den es ankommt. Wenn ein AI-Agent in Ihrem Betrieb arbeitet, sieht er Daten — Kundenanfragen, Offerten, Rechnungen, Korrespondenz. Darunter sind in aller Regel Personendaten.
Systeme, die nicht zu seiner Aufgabe gehören, bleiben gesperrt. Für eine Rolle, die Offerten schreibt, heisst das konkret: kein Zugang zur Lohnbuchhaltung, keiner zu den Personaldossiers, keiner zum Zahlungsverkehr. Diese Abgrenzung ist Teil des Stellenprofils und lässt sich jederzeit ändern oder ganz entziehen.
Ein AI-Agent besteht aus mehreren Teilen: den Abläufen, die wir für Sie einrichten, den Zugängen zu Ihren Systemen — und einem Sprachmodell, das die eigentliche Sprachleistung erbringt. Dieses Modell wird in den meisten Fällen von einem spezialisierten Anbieter betrieben.
Welcher Anbieter das in Ihrem Fall ist und wo verarbeitet wird, sagen wir Ihnen vor dem Vertragsschluss — nicht auf Nachfrage, sondern als Teil des Vorschlags. Dazu gehört, ob die Verarbeitung in der Schweiz, im EWR oder ausserhalb stattfindet.
| Frage | Unsere Antwort |
|---|---|
| Bleiben die Daten in der Schweiz? | Nicht in jedem Fall. Wo ein Ablauf das erfordert, wählen wir eine Lösung mit Verarbeitung in der Schweiz oder im EWR — das schränkt die Auswahl an Modellen ein und kann teurer sein. Wir sagen Ihnen, was der jeweilige Weg kostet, statt eine Zusage zu machen, die nicht trägt. |
| Was, wenn ausserhalb verarbeitet wird? | Dann stützen wir die Übermittlung auf die anerkannten Garantien (Standardvertragsklauseln bzw. Angemessenheitsbeschluss) und nennen Ihnen das Land. |
| Kann ich das einschränken? | Ja. Sie können festlegen, dass bestimmte Daten das Land nicht verlassen. Wir bauen den Ablauf dann entsprechend — oder sagen Ihnen, dass er so nicht funktioniert. |
Ihre Daten werden nicht zum Trainieren von KI-Modellen verwendet — weder von uns noch, soweit wir es vertraglich durchsetzen können, vom Modellanbieter. Wir setzen dafür Geschäftskonditionen ein, die eine Nutzung der übermittelten Inhalte zu Trainingszwecken ausschliessen, und halten das im Vertrag zur Auftragsbearbeitung fest.
Was ein Agent über Ihren Betrieb «weiss» — Ihre Preise, Ihre Abläufe, Ihre Formulierungen —, liegt in Ihrer Umgebung und in den Unterlagen, die Sie freigeben. Es fliesst nicht in ein Modell ein und steht keinem anderen Kunden zur Verfügung.
Damit nachvollziehbar bleibt, was ein Agent getan hat, wird sein Handeln protokolliert: welche Aufgabe, welche Systeme, welches Ergebnis. Diese Protokolle dienen der Fehlersuche, der Verbesserung und Ihrer Kontrolle — Sie erhalten Zugriff darauf. Sie dienen nicht der Leistungs- oder Verhaltenskontrolle Ihrer Mitarbeitenden.
Wenn Ihr Team mit dem Agenten chattet, entstehen dabei Gesprächsverläufe. Wir behandeln sie wie die übrigen Auftragsdaten. Ob und wie lange sie aufbewahrt werden, legen Sie fest.
Wo ein AI-Agent mit Menschen in Kontakt tritt — im Chat, am Telefon —, weist er zu Beginn darauf hin, dass er ein KI-System ist. Am Telefon geschieht das im ersten Satz; wer eine Person sprechen möchte, wird weitergeleitet.
Das entspricht der Transparenzpflicht nach Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), die seit dem 2. August 2026 gilt. Wir halten sie auch dort ein, wo sie uns nicht zwingend trifft — weil es ohnehin die richtige Art ist, mit Kundschaft umzugehen.
Die Namen und Porträts unserer AI-Agenten sind erfunden beziehungsweise maschinell erzeugt. Sie stehen für eine Rolle, nicht für eine Person; das ist auf der Website ausgewiesen.
Zu jeder Implementierung gehört eine Einführung Ihres Teams: was die Rolle kann, was sie nicht kann, wie man mit ihr arbeitet, wer zuständig ist, wenn ein Ergebnis nicht stimmt. Das ist kein Zusatzangebot, sondern Teil der Leistung — und es entspricht dem Gedanken von Art. 4 der KI-Verordnung zur KI-Kompetenz der Beteiligten.
Für jede Rolle ist festgelegt, wo ein Mensch entscheidet. Nach aussen gerichtete Handlungen — Versand, Zusagen, Zahlungen — laufen standardmässig über eine Freigabe. Sie können diese Schwelle verschieben, aber sie ist nie unbestimmt.
Ein Teil unserer Rollen berührt Personalarbeit — etwa die Aufbereitung von Bewerbungsunterlagen. Hier gelten zusätzliche Grenzen, und wir halten sie ausdrücklich fest:
Die KI-Verordnung ordnet KI-Systeme für Auswahlentscheide im Beschäftigungsbereich als Hochrisiko-Anwendungen ein (Anhang III). Unsere Rollen sind bewusst so geschnitten, dass sie diesen Entscheid nicht treffen. Sollte ein Einsatz das ändern, sagen wir das vorher und klären die Anforderungen mit Ihnen ab.
Sie haben das Recht auf Auskunft über die von uns bearbeiteten Daten, auf Berichtigung, auf Löschung, auf Einschränkung der Bearbeitung, auf Herausgabe oder Übertragung sowie auf Widerspruch gegen eine Bearbeitung, die auf berechtigtem Interesse beruht.
Für Daten, die wir im Auftrag eines Kunden bearbeiten, ist der Kunde die richtige Adresse — wir leiten Ihr Anliegen unverzüglich weiter und unterstützen bei der Beantwortung.
Wenden Sie sich an hallo@auxaro.ch. Sie können sich ausserdem beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) beschweren, in der EU bei der für Sie zuständigen Aufsichtsbehörde.